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Knochen- und Weichteiltumoren des Bewegungsapparates
Knochen- und Weichteiltumoren des Bewegungsapparates sind glücklicherweise selten.
Was aber, wenn ich betroffen bin?
Da diese Tumoren so selten sind, müssen sie in einem Tumorzentrum bzw. durch einen Arzt, der in einem Tumorzentrum ausgebildet wurde und über entsprechende Erfahrungen verfügt, behandelt werden.
Die Behandlung von gutartigen Knochen- und Weichteiltumoren ist in der Regel unproblematisch. Die Behandlung von bösartigen Tumoren hingegen ist oft komplex, da heutzutage immer ein Erhalt des Beines oder des Armes angestrebt wird. Die Behand-lungsmöglichkeiten werden mit dem Patienten besprochen und nach Möglichkeit, das für ihn vorteilhafteste Verfahren gewählt. Patient und Arzt müssen hier zusammenarbeiten.
Einige bösartige Knochentumoren, wie Osteosarkome oder Ewing´s Sarkome bedürfen neben der Operation auch einer medikamentösen Therapie (Chemotherapie). Sie betreffen in der Regel Kinder- und Jugendliche bzw. junge Erwachsene.
Bei Erwachsenen treten neben Metastasen (sekundär bösartige Knochentumoren) am häufigsten Chondrosarkome auf. Dies sind bösartige Knorpeltumoren im Knochen. Gutartige und bösartige Tumoren unterscheiden sich dadurch, dass bösartige Tumoren Absiedlungen (Metastasen) bilden können. Gutartige Knochentumoren bilden keine Metastasen.
In der Orthopädischen Universitätsklinik im Waldkrankenhaus ist die Behandlung all dieser Tumoren möglich. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Radiologie, der Kinderklinik, der Strahlenklinik und der Pathologie statt. Voraussetzung für eine optimale Therapie ist das Vertrauen zwischen Patient und Arzt.
OA Dr. med. Torsten Elbracht
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